Blick entlang der äußeren Kalksteinmauern von Fort Campbell in Selmun, Malta, mit verlassenen Militärgebäuden, terrassierten Mauern und Blick auf die Küste der Bucht von St. Paul.
Diese Fotografie zeigt einen Teil des äußeren Befestigungsrings von Fort Campbell auf der Halbinsel Selmun im Norden Maltas. Eine lange Kalksteinmauer folgt den Konturen des Hangs; dahinter ist eine Reihe verlassener Militärgebäude zu sehen. Die Bauwerke weisen wiederkehrende rechteckige Öffnungen und verwittertes Mauerwerk auf, während Teile der umliegenden Mauern beschädigt oder teilweise eingestürzt erscheinen. Im Vordergrund bedecken wilde Gräser und Sträucher zusammen mit einem abgesägten Baumstumpf das unebene, felsige Gelände. Unterhalb der Befestigungsanlagen stützen umfangreiche Trockenmauern den terrassierten Hang und zeigen, wie der Militärkomplex in die bestehende Landschaft integriert wurde. Hinter den Gebäuden sind die Küste der Bucht von St. Paul und die entfernten Siedlungen am gegenüberliegenden Ufer unter einem leicht bewölkten mediterranen Himmel sichtbar.
Fort Campbell wurde zwischen 1937 und 1938 von den Briten als Teil des maltesischen Küstenverteidigungssystems kurz vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Das auf der Halbinsel Selmun gelegene Fort war mit drei 6-Zoll-Küstengeschützen ausgestattet, die den nördlichen Seezugang nach Malta schützen sollten. Im Vergleich zu den massiven Bastionsbefestigungen früherer Jahrhunderte war seine architektonische Gestaltung ungewöhnlich. Statt eine markante Verteidigungssilhouette zu bilden, wurde Fort Campbell bewusst so angelegt, dass es der umgebenden Agrarlandschaft ähnelte. Der Befestigungsring folgte einem unregelmäßigen Verlauf, während relativ niedrige Kalksteinmauern, verstreut angeordnete Gebäude und terrassiertes Gelände dazu beitrugen, die Anlage aus der Luft weniger sichtbar zu machen. Die auf dieser Fotografie sichtbaren Gebäude könnten Teil der Unterkünfte des Forts oder unterstützender militärischer Einrichtungen gewesen sein und Raum für das Personal sowie den täglichen Betrieb der Küstenartilleriebatterie geboten haben. Ihre genaue ursprüngliche Funktion müsste jedoch anhand eines detaillierten historischen Plans bestätigt werden. Die Umfassungsmauern halfen außerdem dabei, das Militärgelände abzugrenzen und zu sichern, obwohl ihr Erscheinungsbild darauf ausgelegt war, sich in die traditionellen Feldbegrenzungen des ländlichen Malta einzufügen. Nach dem Ende der militärischen Nutzung wurde der Komplex aufgegeben, und viele seiner Bauwerke verfielen allmählich durch Witterung, Beschädigungen und die Entfernung wiederverwendbarer Materialien. Seitdem hat sich die Vegetation über das ehemalige Militärgelände ausgebreitet und die Ruinen noch stärker in die umgebende Landschaft integriert. Diese Fotografie veranschaulicht die besondere Beziehung zwischen der Militärarchitektur von Fort Campbell und dem natürlichen Gelände der Halbinsel Selmun und bewahrt einen Blick auf die erhaltenen äußeren Mauern und verlassenen Gebäude.
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by Dieter
Uploaded on July 6, 2022
| Camera: | Canon |
| Model: | Canon PowerShot A630 |
| Creation Date: | 2016:05:07 18:31:15 |
| Image width: | 3264 px |
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| Image size: | 5.83MB |
| Aperature: | f/4.0 |
| Exposure: | 1/640 |
| ISO - speed: | Unavailable |
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Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0
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